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Berühmte Wallfahrtsorte

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Berühmte Wallfahrtsorte

Altötting (Deutschland)



Die zwischen München und Salzburg gelegene bayerische Stadt wurde 748 erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten christlichen Missionare bauten hier ein Taufhaus, die spätere Gnadenkapelle ,,Unserer Lieben Frau". Der Kapellplatz mit den weitläufigen Rasenflächen, umgeben von einem Ring malerischer Barockgebäude, zählt zu den schönsten Plätzen Deutschlands

Seit über 500 Jahren ist Altötting der bedeutendste Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum. Ziel der Pilger ist auch die Klosterkirche St. Konrad mit dem Reliquienschrein des Heiligen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die spätgotische Stiftspfarrkirche mit der Schatzkammer und dem ,,Goldenen Rössl", einem einzigartigen Meisterwerk französischer Goldschmiedekunst von 1404, die Dioramenschau mit über 5.000 Figuren, das Panorama ,,Kreuzigung Christi" und das Wallfahrts- und Heimatmuseum.
Wallfahrtszeit: Ostern - Oktober und Advent 


Allgemeine Informationen:
Einwohner: 12900
Flughafen: München - Erding (65km)
Bahnverbindung:   München - Mühldorf - Altötting/Burghausen
Autobahn: A 94 München - Passau, B 12 Ausfahrt Altötting
oder: A 8 München - Salzburg, Ausfahrt Grabenstätt



  Mariazell (Österreich)

Wer nach Mariazell kommt, staunt über die Vielfalt an Sprachen, Völkern und Kulturen. Hier lebt nicht nur 850jährige Geschichte, sondern auch die Buntheit europäischen Lebens. Viele Generationen haben hier Spuren gezogen, wie die Schatzkammern, Votivbilder und Votivgaben der unzähligen Pilger zeigen.

Bei der Mariazeller Gnadenstatue, der ,,Magna Mater Austriae" - ,,Magna Hungarorum Domina" - ,,Mater Gentium Slavorum" finden Menschen ein Sinnbild ihrer Reise auf der Suche nach dem persönlichen Lebensziel. Neben der weltberühmten Basilika laden im Mariazeller Land viele Kirchen und sakrale Stätten, zum Verweilen und zur Besinnung ein.

Seit dem Wendejahr 1989 ist Mariazell wieder die geistige Drehscheibe der Begegnung zwischen Ost und West. Europäische Geschichte verdichtet sich hier unter dem Vorzeichen der Gemeinsamkeit im christlichen Glauben, dessen Höhepunkt die "Wallfahrt der Völker" des Mitteleuropäischen Katholikentags im Mai 2004 war. 100.000 Pilger aus aller Herren Länder fanden sich im Mariazeller Land zusammen um gemeinsam zu beten und das vereinte Europa zu feiern.

Allgemeine Informationen:
Einwohner: 1.750
Flughafen: Wien (146 km),
Graz (120 km)
Bahnverbindung:   Wien - St. Pölten - Mariazell
Autobahn: A 1 Wien - Ausfahrt St. Pölten Süd - B 20 Mariazell
A 2 Wien - Seebenstein S 6, Ausfahrt: Mürzzuschlag - B 23 Mariazell
S 33 Graz, Ausfahrt: Kapfenberg - B 20 Mariazell



Lourdes (Frankreich)

Im äußersten Süden Frankreichs am Fuße der Pyrenäen liegt der größte Wallfahrtsort des Landes: Lourdes. Seit 140 Jahren ist die Stadt das meistbesuchte Pilgerzentrum Europas. 

1858 erschien der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous in der abgelegenen Grotte von Massabielle mehrmals die Gottesmutter. Nach den Angaben Bernadettes schuf der Bildhauer J.H. Fabisch die weitum bekannte Statue der Madonna von Lourdes, welche im Jahr 1864 unter großer Anteilnahme der Gläubigen am Ort des Geschehens aufgestellt wurde. Eine Wallfahrtsbasilika, bestehend aus Ober- und Unterkirche, ersetzte bald den zuerst errichteten Kapellbau. Bernadette trat 1866 in das Kloster Nevers ein, starb im jungen Alter von 35 Jahren und wurde 1933 heiliggesprochen.

Durch das Quellwasser aus der Grotte von Lourdes erfolgten zahlreiche, natürlich nicht erklärbare Heilungen, so daß der Ort ein besonderes Ziel von Kranken aus aller Welt wurde. Besonders eindrucksvoll sind die täglich stattfindende Sakramentsprozession und die abendliche Lichterprozession.
Wallfahrtszeit: März bis Oktober 

Allgemeine Informationen:
Einwohner: 16.300
Nächster Flughafen:   Tarbes Lourdes (10km vom Stadtzentrum)
Pau (40km)
Bahnverbindung: Paris-Toulouse-Nizza-Irun
Autobahn: A 64 Toulouse - Irun, Ausfahrt Tarbes West
oder: A 10 Paris-Bordeaux-Pau und A 64 nach Toulouse, Ausfahrt: Soumoulou


Fatima (Portugal)

Fatima, Portugals berühmter Pilgerort, liegt im Herzen des Landes. Den drei Hirtenkindern, Francisco, Jacinta und Lucia erschien in den Jahren 1916 und 1917 die Mutter Gottes und ein Engel. Die Erscheinungskapelle mit dem Abbild Unserer Lieben Frau steht heute in Cova da Iria, ein Ort der zur Zeit mehreren hunderttausend Menschen Platz bietet. 

Die heilige Stätte wird durch die Basilika, in der die Prophetenkinder Francisco und Jacinta begraben sind, und einem ausgedehnten Säulengang mit den Kreuzwegstationen begrenzt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Dorf Aljustrel, in dem sich das Geburtshaus der Hirtenkinder befindet, Loca de Cabeço, eine Gedenkstätte mit einer lebensechten Darstellung der ersten und dritten Erscheinung, sowie die Kalvarienbergkapelle, von wo aus sich ein wunderbarer Blick über die Landschaft eröffnet. Die größten Wallfahrten, bei denen die Erscheinungen Unserer Lieben Frau gefeiert werden, werden am 12. und 13. jeden Monats abgehalten. 

Heute ist die heilige Stätte ein Platz der Verehrung, wo das gesamte Jahr, insbesondere jedoch an Wochenenden und Feiertagen, viele Wallfahrten stattfinden. Die Pilger kommen aus über 150 Ländern und zählen mehr als 4 Millionen im Jahr.


Tschenstochau (Czestochowa; Polen)

Bedeutendstes und größtes Wallfahrtsheiligtum Polens ist das Gnadenbild der Schwarzen Madonna im Paulinerkloster Jasna Gora (,,Heller Berg"), über der Stadt Tschenstochau. Die wohl im 9. Jahrhundert entstandene Ikone wurde 1382 in der Klosterkirche der Paulinermönche feierlich installiert. 



Beim Hussitensturm von 1430 wurde das Bildnis geschändet. Der polnische König veranlaßte eine Restaurierung, wobei das Antlitz der Madonna Wundmale an der rechten Wange erhielt. In den unruhigen Zeiten des beginnenden 17. Jahrhunderts wurde der Hügel rund um die Marienkapelle zu einer Festung ausgebaut und schließlich die Kapelle um einen großen Kirchenbau ergänzt. Zu dieser Zeit bekam das Bild auch seine reiche Gewandung und Verzierung. 1717 krönte Papst Clemens XI. erstmals die Gottesmutter mit dem Jesuskind.

Feindliche Truppen versuchten in der Vergangenheit vergeblich eine Erstürmung des polnischen Nationalheiligtums. Das Kloster Jasna Góra wird alljährlich von ca. 5 Millionen Pilgern und Touristen aus aller Welt besucht. Wallfahrtszeit: April bis Oktober

Allgemeine Informationen:
Einwohner: 260.000
Flughafen: Katowice - Pyrzowice (65 km)
Kraków - Balice (ca. 130 km)
Bahnverbindung:   Direktverbindungen zu den meisten Großstädten Polens



Loreto (Italien)

Südlich der Hafenstadt Ancona liegt weithin sichtbar auf einem Hügel nahe dem adriatischen Meer Italiens berühmtester Wallfahrtsort Loreto. Seit über 700 Jahren ist die Santa Casa mit dem Marienbildnis Ziel unzähliger Pilger.




Das Heilige Haus Mariens aus Nazareth wurde 1294 von Kreuzfahrern zu den Colli del Lauri gebracht und im 15. Jahrhundert festungsartig mit einer Basilika überbaut. Berühmte Meister waren am Bau und an der Ausgestaltung beteiligt. Besonders eindrucksvoll ist die Marmorverkleidung des Heiligen Hauses mit Reliefarbeiten von G. Lombardo, G.B. della Porta, A. Sansovino und anderen. Herausragende Kunstwerke befinden sich auch in den Sakristeien und im Schatzsaal (Sala Pomarancio), dessen Fresken von Christoforo Roncalli, genannt Pomarancio, stammen

Wertvolle Exponate birgt nicht zuletzt die Pinakothek des sich anschließenden Palazzo Apostolico, so verschiedene Gemälde von Lorenzo Lotto.
Wallfahrtszeit: Ostern bis Oktober
Dauer der ,,Venuta": 9.-10. Dezember 

Allgemeine Informationen:
Einwohner: 11.300
Flughafen: Ancona-Falconara (29km)
Bahnverbindung:   Bologna-Ancona-Loreto
Autobahn: A 14 Bologna-Ancona-Bari Ausfahrt Loreto/Porto Recanati

Heiligenblut (Österreich)

Heiligenblut hat 1100 Einwohner und liegt auf 1288 m ü. NN. Es gehört zum Bezirk Spittal an der Drau und liegt am Fuße des Großglockners (3797 m) am obersten Ende des Mölltals im Nationalpark Hohe Tauern.

 Die markante Kirche mit dem Ort

Der Name Heiligenblut rührt der Legende nach von einem Fläschchen mit dem Blut Christi her, welches Briccius, ein dänischer Prinz, der hier um 914 auf dem Rückweg von Konstantinopel von einer Lawine verschüttet wurde, in die Wade habe einwachsen lassen, um es vor Räubern zu schützen. Aus den Schneemassen, unter denen er begraben wurde, seien drei Ähren herausgewachsen, wodurch sein Leichnam und die Blutreliquie aufgefunden wurden. Als einige Bauern ihn begraben wollten, habe sich ein Bein störrisch geweigert, unter der Erde zu bleiben. Als man der Sache auf den Grund ging, fand man das Fläschchen, das seither im Sakramentshaus der 1460 bis 1491 erbauten Pfarrkirche des Hl. Vinzenz aufbewahrt wird. Einem Antrag der Gemeinde Heiligenblut Briccius heilig zu sprechen wurde mangels Beweisen nie zu gestimmt, was die Gemeinde nicht davon abgehalten hat, Briccius eine eigene Krypta und einen Altar zu errichten.

Neben der vorherrschenden Land- und Almwirtschaft wurde in Heiligenblut bis ins 20. Jahrhundert hinein Gold abgebaut.

 Lanciano (Italien)

Lanciano ist ein Wallfahrtsort in den Abruzzen in Italien. Der Ort ist bei Katholiken aufgrund seines Eucharistie-Wunders bekannt.

Das Eucharistiewunder von Lanciano fand im Jahre 7. Jahrhundert nach Christus statt. Damals feierte ein Basilianermönch die Heilige Messe. Ihn plagten schon länger Zweifel bei der Frage nach der Echtheit der Heiligen Eucharistie. Bei der Wandlung passiert das Unglaubliche. Ein Teil der Heiligen Hostie verwandelte sich in blutendes Fleisch, der Wein wurde zu frischem Blut, das später in fünf Blutkörperchen gerann. Seit dieser Zeit kann man den Leib und das Blut Christi in Lanciano öffentlich sehen. Die wunderbare Hostie wird zwischen zwei Glasscheiben in einer Monstranz aufbewahrt und ist unverwest. Bei späteren medizinischen Untersuchungen im Jahre 1574 stellte sich heraus, dass das Gewicht der einzelnen Blutkörperchen sowie das Gewicht gesamten Blutes immer 16,505 Gramm beträgt. Später wurde auch wissenschaftlich bewiesen, dass sowohl das Blut als auch das Fleisch vom selben Menschen sind und es sich um die Blutgruppe AB handelt, die selbe Blutgruppe wie auch auf dem Turiner Grabtuch.

1970 wurde nach den wissenschaftlichen Untersuchungen vom Erzbischof von Lanciano und Bischof von Ortana ein Schreiben veröffentlicht, in dem das Wunder bestätigt wurde.

 





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